Illustration by Jessica Olah

Ich habe beim Reality-TV gearbeitet und dabei fast meine Seele verloren

Ihr dachtet, das Ganze wäre schlimm und unmoralisch, aber bestimmt auch ziemlich unterhaltsam? Ihr habt gar keine Ahnung.

|
März 28 2016, 12:50pm

Illustration by Jessica Olah

Vor Jahren habe ich mal bei einer Reality-TV-Show gearbeitet, bei der es um eine Gruppe Frauen mit voluminösen Frisuren ging, die eine knallharte Eiskunstlauf-Schule leiteten. Sie alle hatten ein Alkoholproblem, Persönlichkeitsstörungen und waren mit weißen Rapper zusammen. Stellt euch einfach drei Tonya Hardings in einem Raum vor und ihr habt ein ziemlich treffendes Bild vor Augen. Das Ganze hört sich jetzt vielleicht wie ziemlich unterhaltsames und wunderschönes Trash-Fernsehen an, aber für mich bot diese Erfahrung einen Einblick in die bizarre und unschöne Welt der Reality-TV-Produktion. Die Pilotfolge drehten wir in einem Zeitraum von drei höllischen Tagen und wir manipulierten dabei die Protagonisten zu immer dramatischeren Extremen. Es folgt nun eine Zusammenfassung der Entstehung besagter Pilotfolge sowie einige Worte zum extrem hohen Preis von billigem Ruhm.

VORPRODUKTION

"„Wir müssen sie brechen", sagte Sophia* zu der kleinen Armee der Producer, die sie vor ihr versammelt hatte.

In der Showrunner-Sprache bedeutet „brechen", einen Darsteller einer Reality-Show so weit zu manipulieren, dass er oder sie dir die dunkelsten Geheimnisse verrät, um so künstliches Vertrauen aufzubauen. Dieses Vertrauen nutzt man dann später dazu aus, um den Darstellern diese Geheimnisse dann auch vor der Kamera zu entlocken. Wir waren nur noch drei Tage vom Drehtermin entfernt und unser Star war noch nicht „gebrochen".

„Ohne Stacy* gibt es auch keine Show—diese Frau ist Reality-TV-Gold."

Und damit lag Sophia nicht mal falsch. Stacy sah super aus, neigte zu heftigen Wutausbrüchen und besaß dazu noch eine Wortgewandtheit, die durch ihre French Nails komplettiert wurde. Außerdem war sie eine Eiskunstläuferin, die es wohl bis zu den Olympischen Spielen geschafft hätte, wenn ihr muskulöser und aggressiver Stil beim Team USA beliebter gewesen wäre. Eine professionelle Sportlerkarriere anzustreben, birgt immer ein gewisses Risiko, und Stacys Traum von olympischem Gold sollte sich letztendlich nicht bewahrheiten. Jahre später war sie jedoch zurück und hielt ein neues Lottoticket in ihrer manikürten Hand: eine Reality-TV-Show. Ihr alter Traum war zerplatzt und Stacy war bereit, alles zu tun, damit ihr neuer nicht das gleiche Schicksal erleiden müsste. Sie war unendlich formbar, furchtbar launisch und verdammt witzig. Kurz gesagt: Stacy war unser Star, unsere eigene Snooki auf dem Eis.

Die zentrale Handlung der Pilotfolge beinhaltete einen Konflikt zwischen Stacy und ihrem Ehemann Mark—dem Vater ihres zwei Jahre alten Kindes. Stacy schuftete sich halbtot, um ihre Familie zu ernähren, und betrieb zusammen mit zwei Freundinnen eine Eiskunstlauf-Schule. Mark versuchte derweilen, als Anführer einer weißen Rap-Truppe (inklusive einem Typen im Hühnerkostüm als Anheizer) erfolgreich zu sein. Ich muss hier wohl kaum erwähnen, dass die Rapper noch nicht wirklich Fuß fassen konnten, weshalb es ganz an Stacy lag, die Rechnungen zu bezahlen. Sie war erschöpft, ausgelaugt und hatte keinen Bock mehr auf die ganze Situation.

Dem Fernsehsender gefiel das als Grundlage für die Pilotfolge, aber die Verantwortlichen hatten auch das Gefühl, dass das Produktionsteam noch genauer herausarbeiten müsste, was wirklich auf dem Spiel stand. Diese Leute neigen dazu, alle Zuschauer als sabbernde Idioten anzusehen, und deshalb schrieben unsere Leute ein überdeutliches „Ultimatum" ins Skript, das Stacy ihrem Freund stellen sollte: „Ich gebe dir noch ein Jahr, um als Rapper erfolgreich zu werden. Wenn du das nicht schaffst, bin ich weg und nehme unsere Tochter mit."

Als wir unseren Drehplan mit Stacy besprachen, stimmte sie allen Szenen zu—mit Ausnahme des eben genannten Ultimatums. Ironischerweise empfand sie die geskriptete Zeile als zu echt. Sophia gehörte jedoch nicht zu den Menschen, die „zu echt" als Antwort gelten lassen.

„Jonathan, ich will, dass du mal versuchst, mit ihr zu reden. Eine neue Stimme am anderen Ende der Telefonleitung hilft vielleicht."

Sophia war mitnichten ein böser Mensch. Im Gegenteil: Sie zeichnete sich eher durch ihre unglaublich nette, großzügige und einfühlsame Art aus. Diese einfühlsame Art war paradoxerweise jedoch genau das, was sie die für ihren Job nötige, kaltschnäuzige Manipulation von anderen Leuten so perfekt beherrschen ließ. Ich selbst bin ebenfalls extrem einfühlsam und mauserte mich so schnell zu einer zuverlässigen Vertrauensperson unserer Darsteller. Trotz unserer Gemeinsamkeiten unterschieden Sophia und ich uns allerdings doch in einem kleinen, aber entscheidenden Punkt: Sie war eine erfolgreiche Fernsehproduzentin, die sich an die Anforderungen der Industrie angepasst hatte, während ich hingegen noch den frischgebackenen Produktionsassistenten darstellte, der seinen moralischen Kompass erst noch auf die ethisch fragwürdigen Gepflogenheiten des Reality-TV-Geschäfts einstellen musste. Ich hatte jedoch einen Job zu erledigen und deswegen keine Zeit, um über diese Anforderungen nachzudenken.

Nach einem einstündigen Telefonat hatte ich Stacy dazu gebracht, die Szene zu drehen. Zwar führte ich auch einen kleinen Siegestanz auf, aber im Grunde wurde ich von Schuldgefühlen übermannt. Stacy war jedoch gebrochen und wir konnten mit dem Dreh beginnen.

TAG EINS

Ihre Haare waren für diese Frauen unglaublich wichtig und deswegen haben wir die erste Szene auch an einem für sie vertrauten Ort gedreht, nämlich beim Frisör. Da die „Charaktere" bei Reality-Shows oft nur auf ein einziges Merkmal reduziert werden, war das Ziel hier, die Identitäten unserer drei Stars zu vereinfachen. Stacy fungierte als White-Trash-Version von Carrie Bradshaw, also eine derbe, aber dennoch verständnisvolle Frau. Monica war die selbsternannte „Bitch", die jeden Tag echten Pelz und Klunker trug, denn „was ist schon besser, als es warm zu haben und zu funkeln?" Und dann gab es da noch Elena, deren unterirdische Intelligenz die perfekte Grundlage für erschreckende Bemerkungen bildete.

„Habt ihr gewusst, dass Ananassaft AIDS verursachen kann?", meinte Elena an diesem Tag. Ihre Stimme zitterte dabei vor Angst. „Deswegen habe ich auch aufgehört, Ananas-Wodkas zu trinken."

Abgesehen von Elenas schockierender Unwissenheit im Bereich der tropischen Früchte und des menschlichen Immunsystems war die Frisör-Szene dann doch eher witzig und erfrischend. Wir brachten schnell alles in den Kasten und machten uns auf den Weg in die Stammbar der Frauen, wo wir eine Szene drehen wollten, in der sie mit ihren Freunden streiten.

„Wir haben eine Show" lautet der feierliche Satz, den man in der Industrie von sich gibt, nachdem man erfolgreich eine wilde und turbulente Situation aufgezeichnet hat, die als der dramatische Kern einer Folge Reality-TV herhalten kann. Als wir unsere Hauptdarsteller an diesem Abend in ihre Lieblingsbar begleiteten, wurde uns jedoch eine Sache klar: Wir hatten definitiv noch keine Show.

„Schafft mir Monica ran", zischte Sophia in ihr Headset.

Als wir unsere Hauptdarsteller an diesem Abend in ihre Lieblingsbar begleiteten, wurde uns jedoch eine Sache klar: Wir hatten definitiv noch keine Show.

Wir unterbrachen den Dreh und ich nahm unsere „Bitch" Monica beiseite, damit ein kleines Notfall-Motivationsgespräch die Dinge etwas in Fahrt bringen konnte. Monica musste die Stimmung der weißen Rapper vermiesen und ihnen sagen, dass sie ihr Projekt knicken könnten. Monica war davon jedoch nicht wirklich angetan und betonte immer wieder, dass sie das nicht so sehen würde. Ihr Widerwille wurde von Sophia mit einem Lächeln gekontert. Monicas Freunde würde doch sicherlich verstehen, dass das Ganze nur ein wenig gestellte Dramatik für die Show sei?

Während sich unsere Darsteller langsam aber sicher in Richtung Vollsuff bewegten, startete Monica ihren Angriff: „Es sind jetzt schon zehn Jahre vergangen und ihr habt immer noch nichts erreicht. Lasst es sein. Ihr habt das Rap-Game verloren."

Und schon brach eine von Wodka Energy angetriebene Hölle los. Die Jungs brüllte Monica an, was wiederum eine wütende Reaktion von Stacy und Elena zur Folge hatte. Mark stieß Monica gegen die runtergekommene Jukebox der Bar. Ich blickte in Richtung der Verantwortlichen und dachte mir, dass irgendjemand diesem Treiben sicherlich ein Ende setzen würde. Stattdessen verlagerte sich der Streit jedoch raus auf die Straße und die Kameras hielten die ganze Zeit voll drauf. Monica brach in Tränen aus, als Mark ihr die schlimmsten Schimpfwörter an den Kopf warf. In einem letzten verzweifelten Verteidigungsversuch zog Monica dann auch noch den Sophia-Joker: „Ich wollte diesen ganzen Scheiß eigentlich gar nicht sagen! Sophia hat mich dazu gebracht! Das ist alles nur für die Show!", schrie Monica Mark hinterher, als der davonstürmte.

Mark ließ sich davon jedoch nicht besänftigen, denn es machte keinen Unterschied, wer was gesagt hatte. Was zählte, war einzig und allein die Tatsache, dass es stimmte: Die Rap-Gruppe würde es sehr wahrscheinlich nicht schaffen. Sophia kannte ihre Darsteller in- und auswendig und sie wusste, dass eine solche Aussage einen heftigen Streit auslösen würde. Wir hatten das bekommen, was wir wollten. Die Auseinandersetzung schaffte es in die finale Fassung, aber die Szene, in der Monica Sophia beschuldigte, sollte im Mülleimer landen.

Ich hasste jeden Aspekt dieses billigen Trash-Zirkus. Als ich mich umsah und die ermatteten Gesichter der Crew erblickte, wurde mir allerdings klar, dass ich damit nicht alleine war. Reality-Fernsehen ist eine Branche, in der man nur als Zwischenstation auf dem Weg woanders hin landet. Diesbezüglich hatte das Produktionsteam mehr mit den Hauptdarstellern gemeinsam, als man vielleicht zugeben wollte: Wir alle kämpften uns durch Karrieretreibsand und warteten auf bessere Zeiten bzw. die Erfüllung unserer Träume. Nur wenige schaffen es dann auch wirklich, sich aus diesem Treibsand zu befreien, aber an diesem Abend schwor ich mir, einer von ihnen zu sein.

Als Monica heulend auf der Betontreppe vor der Bar saß, drehte sich unser Regisseur zu mir um und meinte mit einem müden Lächeln: „Wir haben eine Show."

TAG ZWEI

Stacys Wohnung war ein kleines Ein-Zimmer-Apartment, das sie mit ihrem Mann, ihrer Tochter und einer bösen Fußhupe teilte, die bei der Ankunft der Crew unaufhörlich bellte. Normalerweise war Stacy immer vorlaut und draufgängerisch, aber an diesem Morgen wirkte sie eher leise und zögerlich. Sie schien sich für ihre Wohnung zu schämen. Das Apartment war jedoch auch die perfekte Metapher für die stressige Dynamik der Familie: Stacy war ständig am schuften, um den Traum ihres Manns von einer Rap-Karriere zu finanzieren, und die traurige Bleibe zeigte uns, wie pleite sie deswegen waren.

„Ich habe keine Lust mehr, dich mit durchzuschleifen. Ich gebe dir noch ein Jahr, um als Rapper erfolgreich zu werden. Wenn du das nicht schaffst, bin ich weg und nehme unsere Tochter mit."

Unser Regisseur hat Stacy genau diese Aussage immer und immer wieder vorgebetet, als sie und ihr Mann mal wieder den Streit führten, den es vorher genau so schon tausend Mal gegeben hatte. Da mit dieser Szene ausdrücklich gezeigt werden sollte, was „auf dem Spiel stand", zwang unser Showrunner das Pärchen dazu, das Ganze mehrmals zu drehen. Am Anfang waren Stacy und Mark noch guter Laune und „schauspielerten" gerne für die Kameras. Zwischen den Aufnahmen alberten sie sogar miteinander herum. Als dann jedoch die zweite zermürbende Stunde des Drehs anstand, kippte die Stimmung. Stacy und Mark mussten nun nichts mehr vorspielen. Immerhin stritten sie sich hier wegen echter Probleme ihrer Beziehung und schon bald wurden die beiden aufrichtig wütend. Und je mehr Wut sich in ihnen breit machte, desto weiter brachten wir sie an ihre Grenzen. Das Ganze glich einem bizarren Scheinbild, bei dem das von uns Produzenten erschaffene Szenario Wirklichkeit wurde.

„Glaubst du, dass wir grünes Licht für eine ganze Staffel bekommen werden?"

Diese Frage stellte mir eine müde wirkende Stacy mit ihrer Tochter auf dem Schoß, als wir unser Equipment für diesen Tag zusammenpackten. Hinter dem ganzen Hairspray und der falschen Bräune steckte doch eine ziemlich kluge Frau. Stacy wusste genau, dass diese Show einen Weg aus der erdrückenden Ein-Zimmer-Wohnung und dem Kampf ihrer Arbeiterexistenz darstellte. Sie war bereit, alles zu tun—selbst wenn das bedeuten sollte, aus den schmerzhaftesten Momenten ihres Lebens Kapital zu schlagen. Und ich konnte ihr das nicht mal verübeln. Ich wünschte mir bloß, dass es für sie einen schöneren Weg aus ihrer Misere geben würde.

„Ich denke, dass wir ganz gute Chancen haben", meinte ich, obwohl ich insgeheim für sie hoffte, dass das nicht stimmte.

TAG DREI

Unser letzter Drehtag begann in der Eishalle, wo unsere drei Hauptdarstellerinnen eine Choreographie übten, die sich Monica für eine Benefizveranstaltung gegen Brustkrebs ausgedacht hatte. Elena war für die Outfits zuständig: regenbogenfarbene Schmetterlingskostüme, die auffällig umherflatterten, während die drei zu Bette Midlers Lied „Wind Beneath My Wings" über das Eis glitten. Das Ganze war ein traumhaftes Gebräu aus Trash und Talent, das die tragische Ironie der Karrieren der Frauen perfekt einfing: Zwar hatten sie schon irgendwie das gewisse Etwas, aber eben nicht genug.

Nach dem Eiskunstlauf ging es für uns dann weiter in eine Konzerthalle, die extra für die finale Szene angemietet worden war. Der Plan sah vor, dass die Partner unserer Hauptdarstellerinnen eine fantastische Rap-Show abliefern und die Frauen so daran erinnern, warum die sich für diese Typen so abrackern. Mit der Hilfe einiger unbezahlter Komparsen und kreativen Kameraeinstellungen erschufen wir die Illusion eines großen Publikums. Die Musik der Rapper klang allerdings ungefähr so wie das untalentierte Baby, das bei einem One-Night-Stand zwischen Eminem und den Beastie Boys entstanden war.

Als ich die drei Frauen dabei beobachtete, wie sie in der ersten Reihe abgingen, machte es in meinem Kopf plötzlich klick: Alle unsere Darsteller lebten am Rande eines wahr gewordenen Traums. Sie waren überzeugt davon, dass die Show ihnen dabei helfen würde, innerhalb ihres vorgegebenen Kosmos „erfolgreich" zu sein. In Wahrheit konnte die Show jedoch nicht mehr für sie machen, als ein falsches Erfolgsbild zu zeichnen—das TV-Äquivalent zu einer Party, auf der man es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, um einen Menschen zu beeindrucken, mit dem man in die Kiste springen will. Sie würden es nicht schaffen, ihren Traum zu leben, sondern stellten nur das Bild dieses Traums dar. Natürlich bestand auch noch die winzige Chance, dass unsere Hauptdarsteller so berühmt werden würden wie die Leute aus Jersey Shore, aber selbst dann würde ihr Erfolg nicht auf ihren Eiskunstlauf- oder Rap-Fähigkeiten basieren, sondern eher auf ihrem Hang zu Alkohol und Streitereien.

Unsere Darsteller sollten diesen dubiosen Erfolg allerdings nie erleben, denn der Sender lehnte unsere Pilotfolge letztendlich ab. Insgeheim freute mich das sehr und ich feierte das Ganze, indem ich meinen verdammten Job beim Reality-TV kündigte.

Während meiner letzten Woche im Büro kam Stacy vorbei, um kurz Hallo zu sagen. Die Chefproduzenten wollten sich unter keinen Umständen mit ihr abgeben und deswegen hatte ich die Aufgabe, unseren gefallenen Star zu unterhalten. Wie sich herausstellen sollte, lief es für Stacy eigentlich ganz gut: Ihr Mann hatte einen Job als Feuerwehrmann gefunden und die Familie konnte so endlich aus der winzigen Wohnung ausziehen. Marks zusätzliches Gehalt machte es Stacy außerdem möglich, nicht mehr rund um die Uhr zu arbeiten zu müssen. So konnte sie mehr Zeit mit ihrer Tochter verbringen. Sie wirkte ausgeglichen, ja sogar glücklich.

Nachdem sie mich auf den neuesten Stand gebracht hatte, rückte Stacy mit dem wahren Grund ihres Besuchs heraus: „Glaubst du, dass die Show irgendwie doch noch ihren Weg ins Fernsehen finden wird?" „Tut mir leid, aber ich glaube nicht", antwortete ich ihr.

Sie dankte mir für meine Zeit und ich brachte sie noch bis zum Aufzug. Als sich die Türen zuschoben, seufzte Stacy. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich gehe einfach mal davon aus, dass es sich dabei um einen Seufzer der Erleichterung handelte. Letztendlich ist es doch so, dass Stacy durch ihren geplatzten amerikanischen Traum vor einem amerikanischen Albtraum bewahrt wurde.


*Alle Namen geändert